Brauchbarkeitskurs startet mit 10-15 Hunden

Hallo zusammen,

gestern war der Infoabend zum Brauchbarkeitskurs 2018. Es sind ein dutzend Gespanne mit unterschiedlichen Hunderassen dabei. Wir wünschen den Hunden, Hundeführer(-innen) und den Ausbildern eine gute Zeit.
Die erste Übungseinheit startet am 04.04.2018 in Untersteinach. Weitere Infos hier https://cuivienen.alfahosting.org/html/brauchbarkeit.html

Waidmannsheil und Suchenglück

Jahreshauptversammlung des JGV Oberfranken

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,

verschiedene interessante und wichtige Themen gab es bei der diesjährigen  Jahreshauptversammlung.

Einen Dank an die Bläserchor des JJV Kulmbach der wie jedes Jahr mit dem Jagdsignal „Begrüßung“ die Versammlung eröffnete.

Harald Höhn (Vorstandsvorsitzender im folgenden „VV“ genannt) hielt die Begrüßung und Totenehrung mit den Jagdsignalen „Jagd vorbei“ und „Halali“ wurde an Horst Kühne, Robert Frisch, Horst Wenzel gedacht.

Nach Verlesung und Genehmigung des Protokolls der JHV 2016 folgte der Tätigkeitsbericht. Hier in Stichworten.

  • Richterweiterbildungen wurden gut besucht

Es folgte der Kassenbericht des Schatzmeisters, Bericht der Kassenrevisoren und im Anschluss die Entlastung des Vorstandes die einstimmig mit 5 Enthaltungen angenommen wurde.

Bericht des Prüfungsleiters

Klaus Dieter Oberndorfer berichtet über die Prüfungen des vergangenen Jahres (VJP, HZP, keine VGP, VPS) und bedankt sich bei Richtern und Revierinhabern. Die Termin für dieses Jahr finden Sie unter https://jgv-oberfranken.info/veranstaltungen/

Neuwahl des Vorstands

Herr Otto Kreil übernimmt die Funktion des Wahlleiters. Als Wahlhelfer schlägt er Clemens Ulbrich und Heinz Josef Vinders vor. Die Mitgliederversammlung ist damit einverstanden, dass per Akklamation gewählt wird.

Vorstandsvorsitzender Harald Höhn und Stellvertreter Klaus Lenke werden wieder gewählt und nehmen die Wahl an.

Schatzmeisterin Silke Oberndorfer, Prüfungsleiter Klaus Dieter Oberndorfer und Schriftführerin Heike Fillweber werden ebenfalls in ihrem Amt bestätigt und nehmen die Wahl an.

Gleiches gilt für Teichwart: Markus Weigel, Kassenprüfer: Helene Waldmann und Gaby Wirth, Pressewart: Ingo Oberhäuser; Beisitzer: Michael Mikesch und Günter Chemnitzer

 

Harald Höhn und Klaus Dieter Oberndorfer bedankten sich für das langjährige Vertrauen und gaben bekannt, dass Sie kein weiteres Mal zur Wahl stehen werden.

 

 

 

Aufwandsersatzleistung des Jagdschutz- und Jägerverein Kulmbach e. V. und Hundeversicherung im BJV

Otto Kreil berichtet über die Sachlage / Rechtslage bzgl. der Aufwandsersatzleistung für Hundeführer bei Drückjagden. Der Betrag der hier zur Verfügung steht, beträgt 5000 Euro. Aus diesem „Topf“ werden bis zu 30% der Tierarztkosten (bis zu 500 Euro) bezuschusst. (siehe auch https://www.jjv-kulmbach.de/hundewesen.html)

Silke Oberdorfer berichtet Positives von der Hundeversicherung die die Kreisgruppe Bayreuth abgeschlossen hat. Sie und Paul Hübner hatten Schadensfälle und bekamen problemlos ihre Kosten ersetzt.

(Anmerkung: Bei Fragen zu diesem Thema nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit Otto Kreil (Ansprechpartner zu den Aufwandsersatzleistung des JJV e. V.) bzw. mit Silke Oberndorfer (Hundeführerin mit Erfahrung im Zusammenhang mit der BJV-Versicherung) auf. Gerne können Sie auch mich Ingo Oberhäuser oberhaeuser@jgv-oberfranken.info kontaktieren.

 

Ehrungen

Harald Höhn verleiht 5 Ehrenteller an Mitglieder, die seit über 40 Jahren Mitglied sind: Karl Linß (47 Jahre), Rudolf Eber (48 Jahre), Peter Schmidt (47 Jahre), Hans Jürgen Groß (48 Jahre), Ernst Schneider (49 Jahre).

 

Geehrt wurden für 20-jährige Mitgliedschaft: Bernhard Wagner, Robert Nauen (nicht anwesend), Albin Schmidt

Geehrt wurden für 10–jährige Mitgliedschaft: Michael Mikisch

 

Verschiedenes, Wünsche, Anträge

Klaus Lenke schlägt Harald Höhn und Klaus Dieter Oberndorfer als Ehrenmitglied vor. Die Mietgliederversammlung nimmt diesen Vorschlag einstimmig an. Klaus Lenke überreicht Urkunden.

Hundeweiher Abfischen 2017

Dieses Jahr war die Unterstützung sehr übersichtlich, aber sehr erfolgreich.

… nur der Vorstandsvorsitzende und der Teichwart. Harald und Markus haben mit spezial Unterstützung
 erfolgreich abgefischt.

Ein Graskarpfen mit 97 cm. Jede Menge Futterfische/ Rotfedern, 140 Schleien, Schuppenkarpfen und Spiegelkarpfen zum Teil über 6 kg.
Der Verein bedankt sich für die Arbeit der Beiden und den Erlös für den Verein.

 

Erste Treffen für den Brauchbarkeitskurs 2017

Alle die Ihren Jagdhund für die Brauchbarkeitsprüfung 2017 vorbereiten wollen, findet im Cafe Vogel in Kasendorf  am 02.04.2017 das erste Treffen statt. Hier werden die Trainingseinheiten, -termine und -orte festgelegt.

Wir freuen uns auf Ihr kommen.

 

ORT:
Gaststätte und Cafe Ilse Vogel
Kulmbacher Str. 6 – Kasendorf

Jagdhunde: Stark und ausdauernd

08.08.2016, 09:00 Uhr

Von Ute Eschenbacher

WALDHÜTTE. „Wir Jäger brauchen wesensstarke Hunde“, sagt Harald Höhn. „Denn Jäger können keine Hunde haben, die Angst haben.“ Familienfreundlich, kinderlieb und trotzdem wildscharf müssen sie sein, die besten Kameraden des Jägers. Damit das so bleibt, dafür sorgt der Jagdgebrauchshundeverein Oberfranken.

HundeTeam_walddh

Seine Gründung vor 50 Jahren feierte der Verein am Sonntag an der Waldhütte mit den Jagdhornbläsern und einer Hundeschau. 1966 von acht Mitgliedern gegründet, zählt der Jagdhundeverein heute 230 Unterstützer.

Gute Anlagen fördern

Dieser versteht sich vor allem als Prüfungsverein: Er will die guten Anlagen der Hunde fördern und erhalten. Dabei geht es nicht nur um das formgerechte Aussehen, sondern um das zuverlässige Erledigen jagdlicher Aufgaben. Ob der Jagdhund den Anforderungen genügt, zeigt sich bei den Leistungsprüfungen, die der Verein abnimmt. Denn das Jagdgesetz schreibt vor, dass nur ausgebildete Hunde zur Jagd zugelassen sind. „Je nach Art der Jagd, setzt der Jäger den entsprechenden Hund ein“, erklärt der 65-jährige Vorsitzende. Die einen Hunde wühlen in der Erde und stöbern Wild auf, die anderen verfolgen Schweißspuren, apportieren oder werden als Vorsteherhunde eingesetzt. Seine eigene Hündin leistet Höhn treue Dienste bei der Suche nach Rehkitzen, um sie vor dem Mähtod zu bewahren.

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Ausbildung beginnt im Welpenalter

Die Ausbildung eines Jagdhundes beginnt bereits im Welpenalter. Nach der Stubendressur übt der Hund Gehorsam. „Dabei nutzt man die Prägungsphasen, die der Hund durchläuft“, schildert Höhn. „Ein Jäger braucht einen Hund mit einem starken Charakter, der sich in Feld, Wald und Wasser bewährt. Er darf weder aggressiv noch ängstlich sein.“ Der Hund lerne zum Beispiel, Fährten zu lesen, um das Wild aufzuspüren. Bei Wildunfällen nutzen Jäger ihre Hunde, um verletztes Wild aufzuspüren. „Ein guter Hund arbeitet mit seinem Hundeführer uneingeschränkt zusammen“, erläutert Höhn, der seit 1967 zur Jagd geht und seit 1988 oberfränkischer Vorsitzender des Jagdgebrauchshundevereins ist. Höhn hatte schon sieben Hunde. „Sie waren alle meine Kameraden“, sagt er. Am liebsten sind ihm Deutsche Drahthaar-Hunde wie seine Gusti. Vorgestellt haben die Jäger zudem den Ungarischen Vorstehhund, Weimaraner, Münsterländer und Setter. Sie stellen die Beute und verharren vor ihr, bis der Jäger kommt. Eine Tiroler Bracke zählt zu den jagenden Hunden. Teckel, Border und Fox Terrier, die fleißig die Erde und Bauten durchpflügen, wurden ebenfalls gezeigt.

Höhn: Leistung nicht vernachlässigen

Die Prüfungsordnung wird zwar vom Gesetzgeber vorgegeben. Der Jagdgebrauchshundeverein bildet jedoch nicht nur aus, sondern er sortiert auch aus. Das kann manchmal problematisch werden, wenn Hundebesitzer gerne züchten wollen, die Richter jedoch etwas dagegen haben. Eine „Schönheitszucht“ lehnt der erfahrene Ausbilder und Prüfer Höhn ab. „Wenn die Leistung vernachlässigt wird, folgen meistens Kompromisse beim Wesen, die oftmals körperliche Mängel zur Folge haben.“

Ruhig, belastbar und schlau

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Stark, ruhig und belastbar – so sollte ein idealer Jagdhund sein. Und mutig: Er muss Laut geben, wenn er Wild entdeckt und darf keine Angst zeigen. Zu dem Einwand von Tierschützern, dass Jagdhunde von manchen Jägern regelrecht scharfgemacht werden, sagt Höhn: „Scharfmachen und Hetzen sind heutzutage längst vorbei.“ Früher jedoch habe es das gegeben, zum Beispiel „Härtetests“ mit Katzen: Die Hunde haben dabei den Katzen das Genick gebrochen. Mittlerweile seien solche Prüfungen undenkbar. „Was zählt, sind die Intelligenz und der Finderwille des Hundes. Eine übertriebene Wildschärfe können wir nicht gebrauchen.“

Hunde können sich bei der Jagd verletzen

Doch bei einer Jagd kann auch der Hund zum Opfer werden. Denn die Verletzungsgefahr ist teilweise groß, zum Beispiel wenn der Hund das Tier auch über Straßen hinweg verfolgt. „Unfälle passieren leider immer wieder“, bestätigt Höhn, daher sei es umso wichtiger, dass der Hund gehorcht.

Als sein Hund eines Tages einen Hirsch bis ins Wasser verfolgte, hätte dieser ihn beinahe mit dem Huf erschlagen. Und der Terrier seiner Tochter sei kürzlich von einem wehrhaften Dachs am Hals verletzt worden. Er wurde dann in eine Tierklinik gebracht und kämpfte ums Überleben. Andere Hunde treten in Glasscherben oder stoßen sich an anderem Unrat, der im Wald herumliegt. Ein anderer Hund von Höhn verausgabte sich einmal so sehr bei einer Jagd, dass er hinterher einen Herzfehler hatte. „Er bekam einen Herzschrittmacher.“

Jagdhunde zum Anfassen

50 Jahre – Jagdgebrauchshundevereins Oberfranken
JGV KU Oberfranken
Ab 14 Uhr  werden die unterschiedlichen Jagdhunde-Rassen vorgestellt und die Arbeit der Hunde gezeigt.

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Die Jagdhornbläser des JJV Kulmbach umrahmen die Veranstaltung. Der Jägerverein und das Wildlandmobil mit den heimischen Wildarten sind vor Ort und somit gibt es für Kinder viel zu sehen und zu erleben.

Für Bewirtung durch die Waldhütte ist gesorgt und schon der Mittagstisch wird reich gedeckt sein.

Datum: So, 07.08.2016
Ort: Waldhütte, 95488 Eckersdorf